Grünes Siliciumcarbid zum Polieren von Edelsteinen
Was ist grünes Siliciumcarbid?
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Härte: Ungefähr 9,5 auf der Mohs-Skala. Damit zählt es zu den härtesten verfügbaren Schleifmitteln, härter als Aluminiumoxid (Standard-Schleifpapier) und deutlich härter als Granat. -
Eigenschaften: Die Körner sind scharfkantig und kantig und brechen leicht, wodurch neue, scharfe Kanten entstehen. Dies macht es zu einem sehr schnell schneidenden und aggressiven Schleifmittel. -
Hauptunterschied zu schwarzem SiC: Es ist reiner und härter als schwarzes SiC und enthält weniger Verunreinigungen. Dies führt zu etwas schärferen Körnern und einem geringeren Risiko von Verunreinigungen beim Polieren.
Die besten Anwendungsbereiche beim Polieren von Edelsteinen: Die Phasen „Schleifen“ und „Formen“
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Schleifschlamm für harte Materialien (Hauptanwendung): Er wird meist als loses Schleifpulver verwendet , das mit Wasser zu einem Schleifschlamm vermischt wird. Dieser Schleifschlamm wird verwendet für: -
Flachschleifscheiben: Zum Vorformen und Glätten von rohem Edelsteinmaterial. -
Schleifscheiben: Mit Harz imprägniert in harzgebundenen Scheiben zum Cabochon- und Facettenschleifen. -
Trommeln (mit Vorsicht): Für den Grobschliff in einer Trommelmühle, um sehr hartes Rohmaterial zu formen.
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Ideal für sehr harte Edelsteine: Aufgrund seiner Härte eignet es sich hervorragend für die Bearbeitung von Materialien, die mit weicheren Schleifmitteln wie Aluminiumoxid schwer zu formen sind. -
Hervorragend geeignet für: Saphir, Rubin, Chrysoberyll, Topas, Aquamarin und andere Berylle. -
Gut geeignet für: Achat, Jaspis, Quarz und andere harte Edelsteinmaterialien.
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Schleifen (weniger verbreitet): Es gibt Schleifpapiere/Mikromesh-Pads, die mit Siliziumkarbid imprägniert sind und sich hervorragend zum Nassschleifen von Steinen zwischen den Schleif- und Poliervorgängen eignen. Diese sind typischerweise schwarz (SiC) , das Prinzip ist jedoch dasselbe.
Körnungen und ihre Verwendungszwecke
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Warum es (normalerweise) NICHT für den letzten Schliff verwendet wird
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Schleifen: Grünes SiC ist ein sprödes Schleifmittel. Seine Partikel brechen und zerfallen beim Gebrauch. Selbst bei sehr feinen Körnungen (z. B. 3000+) rollen einige dieser mikroskopisch kleinen Partikel zwischen der Schleifscheibe und dem Schleifstein und erzeugen winzige, abgerundete Vertiefungen anstelle einer echten, ebenen, glänzenden Politur. -
Polieren: Für ein wirkliches Polieren benötigt man ein Schleifmittel, das sich in eine ultrafeine Paste (wie Diamant, Ceroxid oder Aluminiumoxid) zersetzt und so eine mikroskopisch glatte, kratzfreie Oberfläche erzeugt. Diese Polituren entfernen die Unebenheiten, ohne neue Vertiefungen zu schaffen.
Empfohlene Schleifprogression für einen harten Stein (z. B. Saphir)
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Formgebung: Grüne SiC #220 oder #320 Suspension auf einer Gusseisen- oder Diamantschleifscheibe. -
Glättung: Grüne SiC-Suspension Nr. 600 oder Nr. 1200 zum Entfernen tieferer Kratzer. -
Vorpolieren: Verwenden Sie eine spezielle Vorpolierscheibe/Polierpaste (z. B. eine Zinnscheibe mit 15.000er Diamantpulver oder 50.000er Aluminiumoxid ). Dieser Schritt entfernt die feinen Kratzer vom SiC. -
Abschließendes Polieren: Verwenden Sie ein spezielles Poliermittel für das jeweilige Material (z. B. Ceroxid für Quarz, Diamantpaste auf einer Keramikscheibe für Korund/Saphir), um ein brillantes, spiegelähnliches Finish zu erzielen.
Sicherheitshinweis: NICHT VERHANDELBAR
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Atemschutz: Der Staub von Schleifmitteln, insbesondere von Siliziumkarbid, ist extrem schädlich für die Lunge. Sie MÜSSEN mit Wasser arbeiten (Nassschleifen/-polieren) und/oder eine geeignete Atemschutzmaske tragen. -
Augenschutz: Tragen Sie immer eine Schutzbrille oder ein Gesichtsschild. -
Verunreinigungen: Dies ist von entscheidender Bedeutung. Verwenden Sie niemals dieselben Geräte (Läppscheiben, Werkzeuge, Töpfe) für verschiedene Körnungen, ohne sie gründlich zu reinigen. Ein einzelnes grobes Schleifmittelstück aus einem vorherigen Arbeitsschritt kann das Endergebnis der Politur ruinieren. Verwenden Sie nach Möglichkeit für jeden Arbeitsschritt separate Werkzeuge.
Zusammenfassung: Vor- und Nachteile
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